News 30.05.2010 – Interkulturelles Business
Das Führen von international zusammengesetzten Teams stellt die Führungskräfte vor eine zusätzliche Herausforderung: die kulturelle Dimension. Unser Orientierungsrahmen, wie wir denken, werten oder handeln, wird in anderen Kulturen nicht immer als "richtig" oder "passend" wahrgenommen. Das führt häufig zu Irritationen, Missverständnissen und Konflikten. In der aktuellen Ausgabe möchten wir Ihnen einen möglichen Ablauf vorstellen, wie Sie Ihre Führungskräfte darauf vorbereiten können.
Ihr Frank Kübler, Jörg Krauter, Udo Krauß
Geschäftsführung

SYNK GROUP
Die SYNK GROUP steht für exzellentes Consulting, Training und Coaching von Management-, Führungs- und Vertriebskompetenzen. Die 100 attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland und Europa stehen im Fokus unserer Geschäftspartnerschaft. 41% unserer Kunden sind international vertreten und führen bereits interkulturelle Projekte mit uns durch. Lesen Sie dazu mehr unter Referenzen.
Internationale Projekte können wir in folgenden Sprachen begleiten: Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Chinesisch und Polnisch.

Interkulturelle Teams führen – möglicher Ablauf
Ein möglicher Teamcoaching-Ablauf sieht folgendermaßen aus:
- Schritt 1: Eigene kulturelle Normen und Werte kennen lernen (Wie gehe ich diese Situation normalerweise an? Was tue ich zuerst, was dann? Was oder wen brauche ich dazu?)
- Schritt 2: Kulturelle Normen und Werte des Anderen kennen lernen (Was genau passiert hier? Was tut der Andere? Was tut er nicht?)
- Schritt 3: Gemeinsame Regeln festlegen (Welche durch das Unternehmen bzw. den Vorgesetzten festgelegten Regeln müssen wir unbedingt einhalten? Welche Konsequenzen sind bei Nichtbeachtung zu erwarten?)
Hintergrundwissen:
Grundsätzlich wird nach folgenden 5 Kulturdimensionen (vgl. Hofstede) unterschieden:
- Machtdistanz (hoch: vielschichtige Hierarchie z.B. in Russland, Mexiko, Arabische Länder; niedrig: flache Hierarchie z.B. in Dänemark, Schweden, Norwegen)
- Individualismus/Kollektivismus (Individualismus: Persönliche Ziele sind wichtig, z.B. in den USA, Australien, UK; Kollektivismus: Persönliche Ziele in Einklang mit der Gruppe, z.B. in China, Indonesien, Portugal)
- Unsicherheitsvermeidung (stark: hohe Verbindlichkeit, Aggression, komplex; niedrig: geringe Verbindlichkeit, Gelassenheit, flexibel)
- Maskulinität/Feminität (Maskulinität: Trennung der Rollen, Leistungsstreben, Durchsetzungsvermögen, Dominanz, z.B. in der Slowakei, Japan oder Ungarn; Feminität: Keine Trennung der Rollen, z.B. in den Niederlanden, Slowenien, Finnland)
- Langzeitorientierung (hoch: Tradition, Handlungen von heute mit hoher Verbindlichkeit für die Zukunft; niedrig: soziale Veränderungen vollziehen sich sehr schnell und sind unverbindlich)

Statement
"I would like to say thank you for the excellent workshop you had organized and run during the last two days. All areas we had discussed before were covered in a very motivating and enjoyable form but no pressure was felt. Different types of exercises were perfectly balanced and the summary sessions brought the results to the point. In short thank you from all of us." (Dr. Klaus D. Brand, Senior Manager, Merck Serono S.A. - Genève)

Buchempfehlung
Business-Coaching tool set,
Hrsg. Kübler, Krauter, Krauß, Kap. 11 von Bernd F. Meyer: "Interkulturelle Teams führen – Doppelperspektive", Business-Verlag 2007,
ISBN 978-3-939430-78-0, 22,90 EUR, bestellen
Lokales Denken, globales Handeln, Geert Hofstede, DTV 2009,
ISBN 978-423-50807-0, 19,90 EUR, bestellen


